Als die ersten Rezensionen zu Takis Würgers Buch „Stella“ letzte Woche erschienen, hatte ich von dem Roman erst ein paar Seiten gelesen. Am 11. Januar sollte er laut Verlag erst in die Läden kommen.

Ging arglos an die Lektüre. Fand es eigentlich spannend, sich der strittigen historischen Figur der Stella Goldschlag, die Juden an die Gestapo auslieferte, in Form eines Liebesromans zu nähern. Aber an eine unbefangene Rezension ist nicht mehr zu denken, seit die Frankfurter Allgemeine und die Süddeutsche Zeitung mit selten erlebter Wut und Wucht auf den Roman losgehen. Dazu ein Urteil vorweg: So obszön („Nicht mal Stella hätte das verdient“) und selbstgefällig wie diese Verrisse ist der Roman in keinem Detail und nicht als Ganzes.

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