Der in Berlin geborene Schriftsteller Steffen Mensching erhält in diesem Jahr den Berliner Literaturpreis der Stiftung Preußische Seehandlung. Das teilte die Stiftung am Montagnachmittag auf einer online durchgeführten Pressekonferenz mit. Geehrt wird ein Autor, der 1984 mit seinem Lyrik-Debüt „Erinnerung an eine Milchglasscheibe“ in der DDR für Furore sorgte, der im Duo mit Hans-Eckardt Wenzel als Clown die offiziellen Lehren hinterfragte und schließlich mit Romanen wie „Jacobs Leiter“ (2003) und „Lustigs Flucht“ (2005) zeigte, dass er auch einen langen Atem zum Erzählen hat. Sein bisher umfangreichstes und bestes Werk, der Roman „Schermanns Augen“ (2018), erzählt von einem Mann, der in den 1930er-Jahren aus Nazi-Deutschland fliehen musste und im sowjetischen Gulag landete – ein großes Gesellschaftsporträt und Zeitbild.

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