Installationsansicht, Allegory of Terror von Igor Vidor im Künstlerhaus Bethanien.
Igor Vidor Foto: Peter Rosemann

Berlin - Beim Händewaschen zweimal „Happy Birthday” singen – so lautete eine Empfehlung der WHO zur Eindämmung der Corona-Krise. Das Singen sollte bekanntlich die 20 Sekunden dauernde Wasch-Monotonie füllen. In Gladys Kalichinis Arbeit „…these gestures of memory” wird gerade diese Monotonie zur tranceartigen Endlosschleife verstetigt. In ihrem Video zeigt sie drei Frauen in Schwarz-Weiß, die in traditionellen Gewändern vor einer Plastikschüssel knien. Der Reihe nach waschen sie sich die Hände und reichen sich ein Stück Seife weiter, als sei es Teil einer Fließband-Produktionskette.

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