Als erstes der 16 Bundesländer hat die Berlin die in Landesbesitz befindlichen Kunstwerke der Klassischen Moderne – zwischen 1900 und 1945 entstandene abendländische Kunst – über eine Dauer von drei Jahren systematisch auf NS-Raubkunst untersuchen lassen. Die zwei mit der Aufgabe betrauten Forscherinnen, Christina Thomson und Hanna Strzoda, stießen unter den 450 Gemälden, Papierarbeiten oder Plastiken auf drei Kunstwerke, die ihren jüdischen Besitzern im Dritten Reich geraubt wurden. Dabei handelt es sich um zwei Gemälde von Max Slevogt und eines von Franz Marc. Soweit möglich, wird Kontakt zu den Nachfahren der einstigen Eigentümer aufgenommen. Wenn diese nicht bekannt sind, sollen weitere Recherchen vorgenommen werden.

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