BerlinUnd weiter flattert der Fluch. Eine Woche nach der poppigen Horrorfilmtheatervariante von Eugene O‘Neills Orestie-Adaption in der Volksbühne schlägt die junge Regisseurin Rieke Süßkow im Neuen Haus des Berliner Ensembles das Atriden-Bilderbuch noch einmal auf: als expressionistische Stummfilm-Choreografie. Treue Leser erinnern sich: Das Ehepaar Agamemnon und Klytämnestra liebt sich nicht mehr, dafür sind beide in grenzüberschreitendem Begehren ihren Kindern verfallen, Agamemnon den Töchtern Iphigenie und Elektra, Klytämnestra ihrem Sohn Orest. Im Verlauf wird nun einer durch den anderen hinterrücks ermordet. War es Hass, war es Fluch?

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.