Überholen, ohne einzuholen. Das „Labor für musikalisch-akustische Grenzprobleme“ beim Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamt der Deutschen Post stellt 1964 das Subharchord vor. Damit war die Ostberliner Institution in Adlershof dem kapitalistischen Westen, der mit dem Moog-Synthesizer alsbald über ein ähnliches Gerät verfügte, um eine Nasenlänge voraus. Berühmt und zum Inbegriff der synthetischen Klangerzeugung vor allem in der Popmusik wurde indes Robert Moogs Erfindung, ein Umstand, den auch der Amerikaner als ungerecht empfand. Wie gut, dass sich jetzt die Club-Transmediale vorgenommen hatte, das tolle Stück DDR-High-Tech endlich einmal zu würdigen.

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