Wer in einer TV-Aufzeichnung war und nun zu wissen glaubt, was im Fernsehen zu sehen sein wird, fällt einem großen Irrtum anheim: Er klammert schlichtweg aus, dass ein Großteil der Arbeit noch zu tun ist – die so genannte Postproduktion. Bild- und Toneffekte, Hintergrundmusik, Bauchbinden mit Kommentaren, der endgültige Schnitt: So vieles ist noch zu tun, was letztlich den Ausschlag gibt, wie das Fernsehpublikum auf das Gesehene reagiert: Was im Studio extrem fad gewesen sein mag, kann auf dem Bildschirm zum Gipfelpunkt des medialen Unterhaltungswesens werden – den nachträglich hinzugefügten Zutaten sei Dank.

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