Berlin - Es braucht exakt sieben Anläufe für dieses Interview, denn immer wieder bricht die Verbindung ab. Susan Arndt sitzt im Auto auf dem Weg nach Berlin und wir wollen über ihr neues Buch sprechen. In „Sexismus. Geschichte einer Unterdrückung“ geht es um die Zusammenhänge von patriarchaler Herrschaft und Sexismus. Arndt versucht darin zu klären, warum sich Sexismus als umfassendes Denksystem seit Jahrhunderten scheinbar kritiklos durchsetzen konnte. Ein Gespräch über Recht und Unrecht, Frauen und Männer, Vor- und Nachteile.

Berliner Zeitung: Nach dem Skandal um „Tichys Einblick“, in dem der Journalist Stephan Paetow die SPD-Politikerin Sawsan Chebli sexistisch beleidigt und auf die Frage „Was spricht für Sawsan?“ meinte, dass „befreundete Journalistinnen bislang nur den G-Punkt als Pluspunkt“ festgestellt hätten, wird Sexismus auch in der Öffentlichkeit wieder vermehrt diskutiert. Viele Männer haben bestritten, dass Chebli sexistisch attackiert wurde. Wie ist das zu erklären?

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