Berlin - Diese Augenblicke, wenn sich einer direkt vor dich platziert, die Aufmerksamkeit auf sein Display gerichtet, und nicht merkt, dass du ja auch auf die Bahn wartest, gerade mal gefühlte fünf Zentimeter Abstand zu seinem Rücken. Ohne Mühe könntest du seine Nachrichten mitlesen oder einsehen, welchen Song er gerade hört.

Das war letztes Jahr oft so, und ich habe mich geärgert, ohne was zu sagen, den Gedanken im Hinterkopf: Mensch, mach mal ein Achtsamkeitstraining! Spür mal, wie viel Aura um einen herumschwirrt und wie wenig die von deiner Aura verstört werden will. Eine Epoche später ist aus dem atmosphärischen Problem handfester Ernst geworden. Mangelnder Abstand! Wo bleibt der Anstand, die Sicherheit? Und überhaupt!

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