Wer regelmäßig in Berliner Kinos geht, dem sind sie mittlerweile – ganz ihrem Ansinnen nach – in Fleisch und Blut übergegangen: einigermaßen flott montierte Werbeclips, gefilmt aus permanent schwenkenden, fahrenden, zirkulierenden Kameras, aufgebrezelt mit sommerlich sprudelndem Deutschpop: Autos düsen freiheitsberauscht über die Karl-Marx-Allee, die untergehende Sonne bricht durch einen Springbrunnenstrahl, Kinder lassen Drachen steigen, U-Bahnen rollen über den Gleisdreieck-Park.

Es drehen sich Dönerspieße im Straßenimbiss und auf spontan eskalierenden Späti-Partys tanzen die Menschen, Witzbolde im Tierkostüm rappen auf der Oberbaumbrücke, andere joggen oder lassen sich tätowieren oder nehmen Straßenbaumaßnahmen vor oder konsultieren Fotoautomaten oder skaten durch gekachelte Unterführungen oder sprühen Graffitis an Betonwände oder bereisen unkrautverwucherte Baulücken in Friedrichshain als Sommerurlaubsziel.

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