In den Siebzigerjahren hielt der Synthesizer in der westlichen Popmusik Einzug und löste das Regime des phallozentrischen Stadionrocks zugunsten futuristischer, nicht minder größenwahnsinniger Bombastorgien vom Schlage von Yes oder Emerson, Lake and Palmer ab. In der äthiopischen Popmusik kam der Synthesizer hingegen erst Mitte der Achtzigerjahre an – über den Umweg Washington DC, wohin es den Organisten Hailu Mergia nach einer desaströsen US-Tour mit anderen Mitgliedern der Walias Band verschlagen hatte.

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