Ein Urteil im Rechtsstreit der Zeitungsverleger gegen die „Tagesschau“-App ist auch am Donnerstag nicht gefallen. Nach einem ergebnislosen Verhandlungstag hat das Landgericht Köln lediglich einen Verkündungstermin festgesetzt. In der Hoffnung, dass sich die gegnerischen Parteien noch einigen, wurde der Termin weit nach hinten geschoben: auf den 27. September.

Die anderthalbstündige Verhandlung schloss mit der eindringlichen Bitte des Vorsitzenden Richters Dieter Kehl auf eine außergerichtliche Lösung. Zwar werde das Gericht ein Urteil fällen, wenn dies verlangt sei: „Da hat nur niemand was von.“ Es sei nicht Sache eines Gerichts festzulegen, wie hoch der Textanteil der „Tagesschau“-App sein dürfe oder wie viel Prozent der Beiträge ausdrücklich sendungsbezogen sein müssten. „Wir werden die ,Tagesschau’-App nicht verbieten oder nicht nicht verbieten“, sagte der Richter.

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