Berlin - Wenn die abendlichen Polit-Talks in ARD und ZDF von ihrer herkömmlichen Formel abweichen, birgt das meist eine Chance. Als Günter Jauch zum Beispiel im Januar zum 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung mit Überlebenden sprach, war das eine wohltuende Ausnahme davon, erwartbare Gäste erwartbare Statements austauschen zu lassen und die Runde ansonsten zwecks Krawallmache zusammenzustellen. Auf eine solche Ausnahme vom Üblichen konnte man erneut hoffen, als Jauch an diesem Sonntag über den Prozess gegen den 93 Jahre alten Oskar Gröning reden wollte. Dass diese Hoffnung enttäuscht wurde, war dieses Mal nicht nur Jauchs Schuld.

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