Zuletzt sahen wir ihn inmitten seiner Getreuen, die ihn in seiner Volksbühne feierten. Volle Küche in Bert Neumanns Bühnenbild. Tränen, Jubel, Zorn, Rausch. Es war die letzte Vorstellung seiner 25-jährigen Intendanz, Frank Castorf ließ sich ins Ohr trompeten, lachte, schielte, umarmte und litt. Das war vor dem Sommer. Jetzt ist November. Und Castorf sitzt mit ausgestellter Anstelligkeit im Erfrischungsraum des Berliner Ensembles und gibt ein überaus gesittetes Pressegespräch.

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