Berlin - Es war an einem späten Sommerabend bei einem Konzert auf dem Balkon des Hauses der Kulturen der Welt, als ich sie hörte: die Stimme von Tara Nome Doyle. Es handelte sich um einen dieser Momente, an die man sich als musikaffiner Mensch lange erinnern wird, weil man weiß, dass man in einem kleinen Rahmen etwas ganz Großes, Magisches erlebt hat. Als wäre man einer seltenen Vogelart begegnet, von deren Anblick der Rest der Welt noch nichts ahnt. Mir war das bis dahin nur einmal im Leben passiert. Als ich im November 2009 zufällig in dem kleinen, mittlerweile geschlossenen Magnet-Club in Prenzlauer Berg eine mir damals noch unbekannte und später Geschichte schreibende Folkband erleben durfte: Mumford & Sons.

Foto: imago images/Roland Owsnitzki
Die Sängerin Tara Nome Doyle im August 2020 bei einem Konzert im Haus der Kulturen der Welt in Berlin.

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