Albtraum oder Echtzeit? Oberstleutnant Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) wird gefesselt durch eine Parkgarage geschleift und gezwungen, eine ebenfalls gefesselte Frau zu erschießen. Dann richtet der Entführer die Pistole auf ihn. In der nächsten Szene rast Kollegin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) zu einem Tatort in der Innenstadt. Vor einem Gerichtsgebäude ist ein Mann von einem SUV überfahren worden. Er war gerade vom Vorwurf freigesprochen worden, den Tod seiner kleinen Tochter verursacht zu haben. Der Anhänger alternativer Heilpraktiken hatte der Siebenjährigen eine konventionelle Behandlung verwehrt und erst das Krankenhaus alarmiert, als sie schon im Koma lag.

Der Pulsschlag in diesem Wiener Medizin-Thriller bleibt hoch, die Stoßrichtung von Rupert Henning klar. Der Autor und Regisseur hatte vor drei Jahren schon mal das Ebola-Virus in einem „Tatort“ untergebracht. Diesmal werden Alternativ-Mediziner zunächst von der Mutter des toten Mädchens attackiert – Sabine Timoteo spielt die aus Kolumbien stammende, terroristisch vorgebildete Rächerin wie im Fieber, mit vollem Körpereinsatz.

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