New York - Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber sorgt erneut für Negativ-Schlagzeilen: Ein Top-Manager löste Empörung mit Gedankenspielen über Schmutzkampagnen gegen kritische Reporter aus. Emil Michael, der bei Uber für das operative Geschäft zuständig ist, dachte bei einer Veranstaltung laut darüber nach, das Privatleben von Journalisten auszuforschen. Das könne Uber helfen, gegen unliebsame Medien zu kämpfen, sagte er einem Medienbericht zufolge.

Am Dienstag entschuldigte Michael sich. „Weder ich noch mein Unternehmen würden jemals zu einem solchen Vorgehen greifen“, versicherte er im Kurznachrichtendienst Twitter. Eine Sprecherin von Uber erklärte, das Unternehmen habe Journalisten nicht ausgeforscht und habe auch keine Pläne, das zu tun.

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