Taylor Mac, hier als Apfelgarten der amerikanischen Frauenbewegung Ende des 18. Jahrhunderts kostümiert in „A 24-Decade History of Popular Music“, Chapter 1.
Foto: Eike Walkenhorst

Berlin - Nach etwa fünf Stunden zwanzig riss es das Publikum von den Sitzen. Immer mehr Menschen, die Donnerstagnacht im Zuschauerraum des Hauses der Berliner Festspiele zwischen Bierdosen, Nelken, Schlafmasken und Tischtennisbällen fläzten, standen auf und klatschten. Und klatschten. Sie applaudierten dem Mann, der in Pumps, Glitzerslip und unter einem üppigen Kopfschmuck mit blutroten Streithähnen soeben „Banks of the Ohio“, die Moritat eines Frauenmörders aus dem 19. Jahrhundert, beendet hatte.

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