Wer wissen will, wie heute neue Bibliotheken aussehen können, dem sei der Gang in die aktuelle Ausstellung der Aedes-Galerie im Pfefferberg an der Schönhauser Allee empfohlen. Das dänische Büro „schmidt hammer lassen architekten“ zeigt dort etwa das derzeit im Bau befindliche Medienzentrum im dänischen Aarhus oder die Bibliothek der Universität Aberdeen. Lichtdurchflutete Architekturen, luftig, quirlig voll mit Menschen und doch auch voller Rückzugsräume. Vor allem aber: Diese Bibliotheken nutzen aufgelassene Hafen- und Industriegebiete neu für die moderne Informationsgesellschaft.

Sie leisten also etwa das, was sich der Berliner Senat vom Neubau der seit 30 Jahren versprochenen Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) erhofft. Im Koalitionsvertrag ist er fixiert, die lange Zeit Neubau-skeptische CDU brachte auch dies Opfer, um mit Klaus Wowereit regieren zu dürfen.

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