Weiße Plastikbänder baumeln lose von der hohen Decke bis zum Boden. Bänder verbinden bekanntlich, solange sie nicht durchschnitten werden, und Plastik ist das Material unserer Zeit, der Dreck darauf zeigt die Spuren unserer Zivilisation. Unter den Bändern liegen vereinzelt zerbrochene Platten aus weißem Marmor, es sind Fundstücke aus dem Stadtraum von Thessaloniki und Zeugnisse des einstigen Wohlstands in Griechenland. Sie umfrieden das kleine Terrain. Flankiert wird es vom Schaukeln des Wassers an der Uferpromenade, das über zwei Video-Bildschirme flimmert und von einer rätselhaft rituellen Handlung unterlegt ist.

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