Der Dirigent Teodor Currentzis.
Foto: SWR/Anton Zavjyalov

Berlin - Teodor Currentzis und sein Kollege Kirill Petrenko, die man als die wichtigsten Dirigenten ihrer Generation identifiziert, sind mit nur wenigen Wochen Abstand im Jahr 1972 geboren. Gemeinsam ist beiden ein künstlerisches Programm der intensiven, prallen Verlebendigung des Repertoires. Petrenko realisiert es im Rahmen des Systems, als Generalmusikdirektor und nun als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Currentzis dagegen legt Wert auf eine Position außerhalb. Er dirigiert vor allem sein eigenes Orchester samt Chor, die unter dem Namen musicAeterna fungieren – ein irritierend an bürgerliche Vorstellungen vom ewigen Kulturerbe erinnernder Name. 

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