Berlin - Der Hollywood-Star Sean Penn zeigt in dem Thriller „The Gunman“ erstaunlich oft seinen nackten Oberkörper. Selbiger wirkt gut trainiert, muskulös, kein Gramm Fett. Ein erfreulicher Anblick, der dennoch irritiert, da er einem so häufig aufgenötigt wird. Warum nur? Sean Penn ist Jahrgang 1960 und hätte es gar nicht nötig, seine Fitness und Jugendlichkeit unter Beweis zu stellen – wo doch längst Spezialagenten jenseits der 60 und körperlich wie seelisch erheblich angeschlagenere Ermittler sowohl das Kino als auch das Fernsehen erobert haben.

Das Ganze muss andere Gründe haben. Vielleicht ist der Regisseur schuld? Der Franzose Pierre Morel, Jahrgang 1964, hat bei Macker-Filmen mit Jason Statham („The Transporter“) die Kamera geführt und bei dem extrem erfolgreichen Body-Count-Spektakel „96 Hours – Taken“ mit Liam Neeson die Regie. Apropos, wir können uns nicht daran erinnern, dass sich Liam Neeson je seines Unterhemds oder T-Shirts entledigt hätte, nur um Eindruck zu schinden durch seine Physis.

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