Träumen wir einmal den schönen Gedanken, die Tsunami-Katastrophe des Jahres 2004, damals in Südostasien, hätte es nie gegeben. Kann man sich „The Impossible“ als einen Katastrophenfilm vorstellen, wie es ihn immer gegeben hat, nämlich als größtmögliche Mobilisierung aller audio-visueller Destruktionskapazitäten des Kinos zu keinem anderen Zweck als unseren Nervenkitzel? Man kann es nicht. Unser Verhältnis zu den Katastrophen hat sich verändert. Doch warum? Wie genau aus einem müde belächelten Genre der 1970er-Jahre etwas werden konnte, das sich so fürchterlich echt anfühlt und das Leiden von Menschen in einem globalen, den Rahmen des Kinos im Grunde sprengenden Gewissenskontext verortet – auf diese Frage gibt es keine leichte Antwort. Es kommen noch viele dazu, doch für die Dauer des Films ist das alles ziemlich egal.

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