Schreibt sich den Kampf gegen den Konformismus auf den Leib: Scott Carlin (Pete Davidson) in „The King Of Staten Island“.
Foto: Universal Picture/Mary Cybulski

Berlin - Der König gibt ein eigentümliches Bild ab. Der athletische Körper hängt schlaff vornüber, als habe er schlicht zu viel Zeit auf der Couch verbracht. Die langen Arme baumeln gelangweilt herunter und präsentieren, in Form von Tattoos, eine halbe Dekade amerikanischer Popkultur. Scott (Pete Davidson) ist dieser König, der vom Hals bis zum Knöchel Farben aus Nadelstichen und den dazugehörigen Schmerz gesammelt hat, der, wie er einem Kumpel erzählt, als er diesen tätowiert, überhaupt der eigentliche Zweck jedes Tattoos darstelle. Ein anderer Schmerz, den kein Nadelstich überdecken kann, begleitet Scott seit dem plötzlichen Tod seines Vaters, der als Feuerwehrmann bei einem Rettungseinsatz sein Leben ließ. Auf die Tragödie folgten Schulabbruch, Gelegenheitsjobs und lange, regelmäßige Besuche im Keller von Kumpel Oscar.

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