Die sizilianische Eröffnung spielen beide am liebsten, Elizabeth Harmon aus der Netflix-Serie „The Queen’s Gambit“ und Elisabeth Pähtz aus Erfurt. Genau gesagt die Najdorf-Variante, von der Elisabeth Pähtz sagt, dass sie so komplex sei, dass einem nie langweilig wird. Sie haben denselben Vornamen und sehen sich sogar ein bisschen ähnlich, wie wir feststellen, als wir mit Elisabeth Pähtz ein Skype-Interview führen. Aber vor allem wollen wir mit der 1985 geborenen Elisabeth Pähtz sprechen, weil sie in der Wirklichkeit das ist, was Beth Harmon im Film darstellt: eine der besten Schachspielerinnen der Welt. Auf der Weltrangliste der Frauen steht sie derzeit auf Platz 21, sie trägt die Titel Großmeisterin bei den Frauen und Internationale Meisterin. Und sie sagt: „Die Serie ist Gold wert für Schach.“

„Damengambit“, wie die siebenteilige Mini-Serie auf Deutsch heißt, ist seit Ende Oktober zu sehen. Es ist die erfolgreichste Mini-Serie aller Zeiten, in 92 Ländern erreichte sie die Serien-Top-Ten und schaffte es in 63 Ländern auf Platz eins. Ziemlich ungewöhnlich für eine Produktion, bei der ein Brettspiel im Mittelpunkt steht.

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