BerlinWer ein Kind erziehen will, muss zuerst sich selbst erziehen, schrieb Jean-Jacques Rousseau in seinem „Emile“. Keine schlechte Idee des findigen Performancekollektivs Interrobang also, ihre neue Theaterarbeit „Familiodrom“, die diesen „Emile“ auf demoskopische Weise ins Heute transponieren will, erst einmal bei den Erwachsenen beginnen zu lassen. 

Für die Partizipationstheater-Experten Nina Tecklenburg und Till Müller-Klug, bei denen die Zuschauer immer die wichtigsten Darsteller sind, bedeutet das: mit dem Publikum. „Wo lebst du? In welchem sozialen Milieu wird dein Kind aufwachsen?“, schreiben sie auch gleich die ersten Fragen über das Display, während die echte Schauspielerin Bettina Grahs daneben noch die Grundlagen des Livestreams erklärt.

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