Berlin - Das Deutsche Theater zeigte am Donnerstag seine erste Premiere der neuen Saison, und man tritt gegen 21.30 Uhr zurück in den Sommerabend, wo nach ein paar Schritten das Ereignis schon wieder so gut wie verweht ist. Das war nun wirklich keine amtliche Spielzeiteröffnung, mit der man den ersten Donnerschlag setzt und einen Aufbruch feiert. 

Wie auch, die kleine Kammer-Inszenierung, eine Adaption von Strindbergs „Fräulein Julie“, ist schon im Frühling 2020 fertig gewesen, aber nun erst, nach all den Corona-Einschränkungen, kommt man dazu, sie zu zeigen. Warum auch nicht? Schließlich wurden die Verträge erfüllt, das Werk ist irgendwie gelungen, es steht ungenutzt im Schrank und der Intendant Ulrich Khuon hat nur noch bis zum Sommer 2022 Zeit, um alles, was er hat, auf die Bretter zu bringen.

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