Wieder schlendert Taner Sahintürk durch unsere Stadt, diesmal als Adem. Wieder folgt ihm oder führt ihn eine Jazz-Band mit coolem und ruhigem Schritt (Live-Musik von Jörg Gollasch und Lukas Fröhlich). Licht in Fenstern, Autos, die gedankenversunken an Ampeln warten, Passanten, die auf ihren Wegen zu schlafwandeln scheinen. In „Berlin Kleistparkt“, dem zweiten Teil der Berlin-Trilogie von Hakan Savas Mican, steht Adem, die Hauptfigur, anders als Can im ersten Teil, „Berlin Oranienplatz“, nicht kurz davor, in den Knast einzufahren, sondern mit seiner Freundin, der israelischen Jüdin Moria (gespielt von Sesede Terziyan), in eine Eigentumswohnung in der Skalitzer zu ziehen. Die beiden hat der Zufall zusammengeführt, sie sind seit zwei Jahren Nachbarn im titelgebenden Kiez.

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