Der Schauspieler und einstige Intendant des Deutschen Theaters Dieter Mann ist tot. Als er im Mai 2016 das letzte Mal auftrat, gab er „in aller Nüchternheit“ bekannt, dass er an Parkinson erkrankt sei und nahm mit diesen Worten seinen Abschied von der Bühne. Es ist ein Jammer, dass er seiner Lebensleistung nicht noch ein letztes Kapitel hinzufügen konnte als eine Identifikationsfigur für Leute, die der DDR etwas zu verdanken haben und sich in diesem Dank aber nicht erschöpften. Für Leute, die sich von dem untergegangenen Land bedrängt fühlten und dann neuen Halt suchen mussten. Für Leute, die sich ihrer Biografie beraubt sahen und dann merkten, dass man seine Biografie gar nicht loswerden kann.

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