Nachdem zum Auftakt das hehre Klassenziel formuliert wurde (rechtskonformes und respektvolles Handeln), macht der Werte- und Verhaltenskodex des Deutschen Bühnenvereins im zweiten Paragrafen die Grundeinstellung aller Unterzeichnenden ex negativo klar und benennt, was es zu vermeiden gilt: „Ich unterlasse jede körperliche, sprachliche oder gestische Form von Übergriff oder Diskriminierung.“ Sofort treten einem konkrete Fälle vor Augen, bei denen von rassistischen Witzchen und Blicken auf Brüste die Rede war, von nächtlichen SMS mit anzüglichem Inhalt, sexistischen Verbalinjurien in der Kantine, von der sprichwörtlich gewordenen Besetzungscouch und Schlimmerem.

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