Berlin - Ein kleiner Sieg, aber ein großer Schritt für die Ballettwelt: So kommentierte die Tänzerin Chloé Lopes Gomes den vor dem Bühnenschiedsgericht erzielten Vergleich mit dem Staatsballett dieser Zeitung gegenüber. Am Mittwoch hatten sich ihre Anwälte mit dem Staatsballett geeinigt. Chloé Lopes Gomes’ eigentlich auslaufender Vertrag wird um ein Jahr bis 2022 verlängert, und sie erhält eine Abfindung von 16.000 Euro. Klingt kleinteilig? Hat aber eine große Vorgeschichte. Der Fall rüttelt an den Grundfesten des klassischen Balletts und steht in Verbindung mit derzeit heftig ausgetragenen Debatten in den Darstellenden Künsten. Um prekäre Beschäftigungsverhältnisse geht es dabei, um Rassismus und um lernende, aber vielleicht zu langsam umsteuernde Institutionen.

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