Berlin - Der Himmel über dem Garten des Berliner Festspielhauses glüht in feierlichem Buttercremetortenrosa, in den Feuerschalen knistern die Flammen, ein Barkeeper wischt unablässig den Tresen ab. Aber wo sind die ortsansässigen Kaninchen, die in alter Tradition als Stichwortgeber durch die Theatertreffen-Smalltalks hoppeln? Ist ihnen etwas zugestoßen? Sehr wahrscheinlich, denn im Gebüsch hinter der Magnolie hat sich eine sattrote Fuchsfamilie eingerichtet. 

Das Ganze ist eine digitale Virtualisierung. Man kann sich einen Avatar zulegen, und diesen mit der Tastatur bewegen. Das Ganze funktioniert wohl auch mit VR-Brillen. Der Berichterstatter stürzte sich vor der Eröffnung im Dienst seiner Leserschaft unerschrocken in diese Welt, mit seinem Klarnamen! Das Erste, was passierte, war, dass die Festivalleiterin den Raum verließ. Aber hinten schnürte ein Kollege herum, doch auch dieser entfernte sich seltsamerweise schnell Richtung Gebüsch und ward nicht mehr gesehen. Bis dahin also alles so ähnlich wie immer.   

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.