Wenn ein in Liebe und Poesie verbundenes Dichterpaar zu Abend isst, sitzt der Weltschmerz mit am Tisch. Und die Reflexion des Weltschmerzes. Ebenfalls immer mit dabei: das alerte Sensorium für Missstimmungen und das tiefe Gespür für die Unausweichlichkeit von Konflikten. Nicht fehlen dürfen die Leidenschaft für die Wahrheit, die Anfälligkeit für Konkurrenz sowie der Ekel vor dem Neid. Nicht zu vergessen die Herkömmlichkeiten, mit denen auch unkünstlerische Paare vertraut sind, zum Beispiel der Haushalt. Und dann wird Alkohol gereicht. Eine Frage der Zeit, bis das explodiert.

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