Die frisch berentete Deutschlehrerin soll ihren Ruhestand genießen und empfindet diese Ruhe als Provokation. Die Chefin einer Marketingfirma, die eben noch ihre Auszeichnung zur erfolgreichsten Unternehmerin des Jahres als Alibi der Machogesellschaft verlachte, muss krankheitsbedingt pausieren. Der gerade arbeitslos gewordene Unternehmensberater nervt seinen Lebenspartner, indem er nun zu Hause kokst. Der gute Ehemann kümmert sich ums Baby, während seine Frau anderen Menschen betriebsbedingte Kündigungen ausspricht. Und der Wissenschaftler erwartet seinen Durchbruch im Homeoffice, indem er zwei gleiche Pflanzenkulturen unterschiedlich behandelt: „Positiv“ wird mit guten Worten verwöhnt, während er auf „Negativ“ Beschimpfungen niederprasseln lässt. Gut möglich, dass manche Zuschauer im Heimathafen Neukölln Parallelen zur eigenen häuslichen Lage entdecken, wenn sie das Stück „Zuhause“ sehen.

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