Berlin - Man hätte sich ein laueres Lüftchen gewünscht an diesem ersten Theaterabend seit über sechs Monaten. Immerhin durften Premierengäste erstmals, wenn auch noch nicht hinein, so doch bis kurz vor das Deutsche Theater, wo eine kleine Zuschauertribüne steht, die von nun an den ganzen Sommer über das DT-Portal selbst zur großen Bühne macht. 

Im Inneren, so die schöne Koinzidenz dieses stürmisch zerfurchten Premierenabends, röchelten die auswattierten „Zauberberg“-Kreaturen ganz für sich durch Sebastian Hartmanns Theatertreffen-Livestream für das Digitalpublikum zu Hause. Draußen hoben die Hartgesottenen, maskiert, aber ungetestet, gegen alle Widrigkeiten das lang ersehnte Analogtheater wieder mit aus der Taufe – unter „gesteigerten Bedingungen“, wie Intendant Ulrich Khuon freudig kommentierte, während kalte Sturmböen ihm und uns um die Ohren fegten und schwarze Wolken den bald einsetzenden Regen herbeischoben.

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