Berlin - Möge inhaltlich auch einiges unklar bleiben bei der feiernswert fröhlichen Berliner Premiere von René Polleschs „Die Gewehre der Frau Kathrin Angerer“ am Donnerstag in der Volksbühne. Sehr deutlich wird jedenfalls, dass der neue Intendant und Regisseur des im Juni bei den Wiener Festwochen herausgekommenen Abends Lust auch an der großen Form hat. Zum Glück! Denn so schön lässiges, selbstreflektives und emotional verhaltenes Kammerdiskurstheater wie bei der Eröffnungsinszenierung „Aufstieg und Fall eines Vorhangs und sein Leben dazwischen“ sein kann – der große Saal braucht das Spektakel. Bereits die zweite Volksbühnen-Premiere, Florentina Holzingers „Divine Comedy“, hat es in angemessener Heftigkeit und wie zur Antwort geboten.

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