Alles beginnt mit einem unendlich tiefen Blick, einem herausfordernden, fragenden, schutzlos intensiven, animalischen Blick. Er gehört unserer freundlichen „Leitwanderin“ Marika, die langsam vor jeden in unserer Gruppe aus fünf Besuchern tritt und gefühlt minutenlang mit den Augen fixiert. Ein befremdliches Willkommen, das die innere Spannung eher aufzäumt, als vergessen lässt. Dieser eindringliche, nuancenreiche Moment gibt sogleich zu spüren, dass man hier den Bereich des Normalmenschlichen wie des Theaterkonventionellen geradewegs verlässt. Marika, so viel wird in ihren scheu-gierigen Augen klar, befindet sich längst in einem Übergang zu etwas anderem, etwas, das man einen animistisch-vegetativen Zustand nennen könnte. An diesem Nachmittag mit Marika und ihren ähnlich entrückten Kollegen erforschen und erleben wir, wie weit die Sehnsucht nach menschlicher Verwandlungskraft und gegenseitigem Austausch reicht.

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