Berlin - „Lampion“ hieß sein „Winziges Wanderpuppentheater“. Ein Zentner Gepäck in einem von Zirkussattlern maßgeschneiderten Riesenrucksack. Bühnengestänge, Vorhänge, Scheinwerfer, Puppen und Requisiten. Kaspers Geburtstagsbratwürschte zum Beispiel, wegen denen die Gretel vom Räuber Hotzenklotz überfallen wird, weil ihn die „schlampampergrüne Bohnenhexe“ dazu aufgehetzt hat. An der Rezeptur „Lampion“ ist nichts geheim, alles offenbar: Das „Hibbedibix-Hibbedibax“-Lied vor der Handpuppenbühne, die rustikale Ausstattung, die selbst gebauten Puppen, allen voran der Kasper mit der Klatsche, der die Kinder zum Zurufen anstiftet. Der Sprachwitz seiner Dialoge, die kapriziösen Stimmen, die Warmherzigkeit und das Augenzwinkern – alles zusammen macht die „Lampion“-Inszenierungen so unvergesslich.

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