Berlin - Bauschen wir diesen deprimierend schlechten Theaterabend nicht zu sehr auf. Nehmen wir ihn einfach als das, was er ist: ein erstes Maßnehmen zweier junger Theaterkandidatinnen, die im Jugendtheater P14 groß geworden sind und ihre coolen Bühnenerfahrungen dort nun erstmals im großen Haus ausprobieren dürfen. Zu verdanken haben sie das der besonderen Furchtlosigkeit und dem großen Vertrauensvorschuss, mit dem René Pollesch seit dieser Saison die Volksbühne wieder zu einem Theater des lebendigen Risikos, vor allem aber der vielen Mitbestimmer machen will. Dass das auch krachend schiefgehen kann, wie an diesem Abend, ist dennoch kein Grund, diesen mutigen Ansatz über Bord zu werfen.

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