Berliner Zeitung: Herr Suschke, wir wollen mit Ihnen sprechen, weil Sie ideal sind für diese Zeit: Ein Ostler, der es von Greifswald nach Linz in Österreich geschafft hat, mit Zwischenstation Berliner Ensemble mit Heiner Müller. Nun haben Sie eine Aufzeichnung der Probenarbeit von Bert Brecht herausgebracht, seine letzte Arbeit, „Leben des Galilei“, einem Dissidenten, Wissenschaftler, der an der Macht schnuppert, also sehr aktuell …

Stephan Suschke: Brecht ging in dem Stück weit über seine Kapitalismuskritik hinaus. Es ging ihm um die grundsätzliche Frage: Was können wir eigentlich glauben? Das ist ja aktuell, wenn ich gerade Götz Aly lese.

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