Berlin - Was bringt einen jungen Menschen im Jahr 2020 noch dazu, ein Theaterstück zu schreiben? Eine Uralttechnik zu reaktivieren, die seit 2500 Jahren nicht tot zu kriegen ist? Selbst nahezu entwaffnet von dieser Frage schaut Lukas Bärfuss in den Zuschauerraum des Deutschen Theaters. Auch nach 25 Jahren wisse er selbst noch nicht, wie das gehe, ein Theaterstück schreiben und doch versuche er es immer wieder. Genau diese Suche sei wohl auch der eigentliche Antrieb. Das Gemeinsame auch aller 212 Texte, die im vergangenen Jahr für die Autorentheatertage ins Deutsche Theater gesandt wurden, aus denen Bärfuss zusammen mit Fritzi Haberlandt und Schorsch Kamerun schließlich drei beste auswählte. Am vergangen Sonnabend nun kamen sie in der Langen Nacht der Autoren zur Uraufführung.

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