Berlin - Über Geld spricht man eigentlich nicht. Auf die Frage von der Bühne, wer zu viel Geld habe, meldet sich nur ein Mann. Der Saal im Europa-Center ist zur Premiere am Sonnabend gut gefüllt – und gut belüftet. Theaterchef Frank Lüdecke hat viel Geld in die Haustechnik investiert und dazu drei neue Mitspieler engagiert, sodass die Stachelschweine jetzt drei Programme haben und täglich spielen. „Gutes Geld“ folgt den erprobten Regeln der Lüdecke-Satiren. Schon in den Stücken, die der Kabarettist für das inzwischen aufgelöste Wühlmäuse-Ensemble geschrieben hatte, wurden unerhörte, absurde oder utopische Momente der Mediengesellschaft von allen Seiten durchgespielt. Mal trat Kanzlerin Merkel zum Islam über, mal brach ein Wahrheitsvirus aus – das Stück hat Lüdecke im Sommer unter dem neuen Namen „Drei Lügen zu viel“ zu den Stachelschweinen geholt.

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