Das Augsburger Brechtfestival, nun zum zweiten Mal von dem Berliner Sprechfunk- und Theaterkünstler Jürgen Kuttner und dem Regisseur Tom Kühnel geleitet, läuft in diesem Jahr im virtuellen Raum. Das heißt, das Publikum sitzt vereinzelt an seinen heimischen Computern, die noch warm vom Homeoffice sind. Am Freitagabend war die Eröffnung mit einem munteren Livetalk samt chorischem Sponsorendank und Grußworten von den Stadtwerken, der Stadtsparkasse, der Bürgermeisterin und dem Kulturdezernenten von Augsburg. Das soll hier erwähnt werden, weil der regionale Touch in einem hübschen Kontrast zu der Tatsache steht, dass die Veranstaltung in aller Welt (oder in den Teilen mit gut ausgebautem Netz) zu erleben war.

Kuttner grüßte in seiner Anmoderation auch gleich in die ganz große Runde von Moskau über Nigeria bis New York – und tatsächlich kamen Antworten „aus der fernen Prignitz“ und aus „Südniedersachsen“, aber natürlich auch aus Augsburg und Berlin.

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