Berlin - Das Geschäft des Theaters sind symbolische Akte. Und um einen solchen handelt es sich, wenn sich die Pforten nach dem zweiten Lockdown nun bald wieder öffnen können. Richtwerte sind behördlicherseits ausgehandelt und festgelegt. Eine Planbarkeit ist dennoch nicht gewährleistet, weil die Maßnahmen vernünftigerweise an das Pandemiegeschehen gekoppelt sind, und das ist noch lange nicht in den Griff gebracht. Hoffnung machen Impfungen und Tests, außerdem die Tatsache, dass die Theater, was Luftaustausch und Verhaltenskontrolle angeht, zu den weniger gefährlichen Orten gehören, wenn die Infektion um sich greift.

Das Berliner Ensemble darf sich als erstes zurückmelden und den Saal für Publikum öffnen, genauer für 350 Personen, die im Schachbrettmuster Platz nehmen dürfen. Und dies bereits am 19. und 20. März. Die Vorstellungen eröffnet das Pilotprojekt Testing, das die Kulturverwaltung aufgelegt hat. Im Rahmen des Projekts werden bis zum 4. April insgesamt neun Veranstaltungen an teilnehmenden Einrichtungen durchgeführt. Neben dem BE sind das unter anderem die Berliner Philharmoniker, die Staatsoper Unter den Linden, das Konzerthaus Berlin, die Volksbühne und die Deutsche Oper.

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