Berlin - Einerseits klingt es nach technizistischem Größenwahn, andererseits nach kreativem Ferienlager, aber es ist utopische Praxis: Acht befreundete Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt schalten sich ab Mittwoch für zehn Tage in einen virtuellen Raum zusammen, bringen ihre Projekte mit, um an ihnen zu arbeiten, treten dabei in einen Dialog und laden das Publikum via Social Media dazu ein, teilzuhaben an diesem Prozess. Wohin die Reise geht, ist dabei noch nicht klar, die möglichen Ziele sind allerdings durchaus ambitioniert. Und wer könnte schon ausschließen, dass mit diesem künstlerischen Dialog ein entscheidender Handlungsimpuls zur durchaus anstehenden Weltrettung gesetzt wird? Wir sprechen mit Lydia Ziemke, der Initiatorin des Projektes.

Frau Ziemke, eine praktische Frage. Die Spieldauer Ihres Projektes beträgt 240 Stunden, also zehn Tage. Warum so lange, wer soll das durchhalten?

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