Eines muss man dem BE lassen: Im Kampf gegen die immer öfter aufklaffenden Coronalücken in den Spielplänen der Berliner Bühnen fährt das Haus am Schiffbauerdamm derzeit noch den stabilsten Kurs. Während das DT mehr Pech hat und schon die zweite Premiere dieses Monats absagen muss – René Polleschs „So billige Träume“ – bringt Oliver Reese eine Max-Frisch-Inszenierung heraus, der man zuallererst strategisches Geschick bescheinigen muss. Keine mittelgroße Ensemblearbeit, die die Gefahr eines Schauspielerausfalls potenzierte, wird da aus dem formexperimentellen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gezirkelt, sondern ein Soloabend, der, besetzt mit dem Fernsehstar Matthias Brandt, per se schon zur großen Nummer wird.

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