Berlin - Die Stimmung an seinem Haus sei positiv, sagte der Volksbühnen-Intendant Klaus Dörr vor einer guten Woche beim Interview mit der Berliner Zeitung. Zu diesem Zeitpunkt haben sich, wie aus einer an diesem Wochenende veröffentlichten Recherche der taz hervorgeht, schon längst zehn seiner Mitarbeiterinnen an die Themis e. V. gewandt, jene überbetriebliche Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der Film-, Fernseh- und Theaterbranche, die im Zuge der MeToo-Debatte gegründet wurde. In den Beschwerden ist laut taz die Rede von „enger, intimer, körperlicher Nähe und Berührungen, unverhohlenem Anstarren auf die Brust, erotisierenden Bemerkungen sowie unangemessenen SMS“. 

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