Berlin - An verschiedenen Bühnen in Deutschland sind in jüngerer Zeit künstlerische Mitarbeiter*innen an die Öffentlichkeit gegangen und haben über Missstände an ihren Häusern berichtet. Diese Missstände treten unterschiedlich in Erscheinung: als sexistische Bemerkung, als rassistische Diskriminierung, als verbale Gewalt und Einschüchterung, als sexueller Übergriff, ganz überwiegend von Männern gegenüber Frauen. Gemein ist ihnen allen: Sie sind gänzlich inakzeptabel. Ermöglicht wird solches Verhalten durch Machtasymmetrien und daraus resultierende Abhängigkeitsverhältnisse in Verbindung mit nach wie vor zumindest latent, unter der Oberfläche, weit verbreiteten sexistischen, rassistischen, behindertenfeindlichen, homo- und transfeindlichen Einstellungen und Ressentiments. Warum treten Berichte über derartige Vorfälle in letzter Zeit gehäuft auf? Hier spielen zwei Entwicklungen eine Rolle.

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