Berlin - Eine weiße, klapp- und fahrbare Hauswand begrenzt den Raum im Container des Gorki-Theaters. Zusammen mit den lilablauen Blousons des Ensembles und dem fahlen Schein von Videobeamern ergibt das schon mal eine sedierende Tristesse. Letztere gemahnt an das titelgebende „Streulicht“ des Romans von Deniz Ohde, der die Geschichte eines in einem Industriegebiet aufgewachsenen Mädchens mit deutschem Arbeitervater und türkischer Mutter erzählt. Es ist die trostlose, autobiografisch inspirierte Geschichte von der Auslöschung dieses Mädchens.

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