Berlin - Es ist ein bisschen wie in dem Märchen von der klugen Bauerntochter, in dem der König die Titelgeberin zu heiraten verspricht, wenn sie „nicht gekleidet, nicht nackend, nicht geritten, nicht gefahren, nicht in dem Weg, nicht außer dem Weg“ zu ihm käme. Sie hüllte sich splitternackt in ein Fischernetz, das sie einem Esel an den Schwanz band und ließ sich dergestalt von ihm schleppen, dass nur ein großer Zeh den Weg berührte. Man könnte von Durchschummeln sprechen, aber der König ließ es gelten und heiratete die Bauerntochter, woraus einige weitere Komplikationen folgten, von denen hier jetzt nicht die Rede sein soll. René Pollesch ist die Bauerntochter, und der König, das sind wir: das Publikum. Zum Heiraten ist es aber noch zu früh. 

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